Rezensionen Physiologie
Schmidt / Thews - Physiologie des Menschen
Schmidt - Physiologie kompakt
Silbernagel - Taschenatlas der Physiologie
Hick - Kurzlehrbuch Physiologie
Thews - Anatomie - Physiologie - Pathophysiologie des Menschen
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Schmidt / Thews
"Physiologie des Menschen"
28. Auflage,
Springer Verlag, ca. 891 S.,
€ 79,95
ISBN: 3540667334
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Der Schmidt/Thews ist in 8 + 2 Überkapitel
mit insgesamt 38 + 2 Kapitel gegliedert, die weiter unterteilt sind. Das
Buch ist didaktisch sehr gut aufbereitet durch Einleitungen am Anfang
der Kapitel sowie Zwischenüberschriften und kurzen Zusammenfassungen am
Ende eines Unterkapitels. Dies erleichtert nicht nur das Lernen, sondern
wahrt trotz der Fülle der besprochenen Themen und deren ausführlicher
Diskussion die Übersichtlichkeit. Die Autoren gehen gerne auch auf Einzelheiten
näher ein, wobei nicht nur physikalische und biochemische Sachverhalte
näher erläutert werden, sondern auch klinische Aspekte der Physiologie,
wie Diagnoseverfahren und deren Aussagewert. Somit ist dieses Buch ideal
für eine ausführliche Vorbereitung auf Praktika und Prüfungen, wobei auch
das vollständige Inhaltsverzeichnis bei der Klärung von Begriffen hilft.
Allerdings ist der Einstieg mitten im Kapitel nicht immer leicht, da hier
die Kenntnis des im Kapitel bereits Behandelten vorausgesetzt wird und
durch Rückgriffe auch vonnöten ist. Zweifellos braucht man zum Durcharbeiten
des Schmidt/Thews Zeit, aber wer zudem keine Lust hat, nur Fakten aufgetischt
zu bekommen, sondern auch etwas über die Grundlagen erfahren will, sollte
sich dieses Buch zulegen, zumal es so flüssig geschrieben ist, daß es
richtig Spaß machen kann, darin zu lesen.
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1997 Martin Hoffmann
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Schmidt
"Physiologie kompakt"
4. Auflage,
Springer Verlag, ca. 350S.,
€ 22,95
ISBN: 3540413464 |
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Der „kleine Schmidt" wird seinem Namen gerecht: Kompakter lässt sich die Physiologie wohl kaum zusammenfassen. Ähnlich dem Prinzip des „kleinen Löfflers" in der Biochemie werden im Taschenbuchformat alle wesentlichen Aspekte der Physiologie in komprimierter Form vorgestellt, die einzelnen Kapitel sind farbig voneinander abgegrenzt und lassen sich so sehr schnell finden. Die Inhalte orientieren sich am Lehrbuch und decken alle prüfungsrelevanten Teilgebiete ab. Im Gegensatz zum ausführlichen Lehrbuch gibt es kaum Text, dafür aber um so mehr Tabellen, Diagrammen, Zeichnungen und Kurzzusammenfassungen. Alles ist farblich gegliedert und sehr übersichtlich, die wesentlichen Punkte werden in Tabellenform einprägsam abgehandelt, knappe Definitionen sind den jeweiligen Themen vorangestellt. Das Taschenbuch ist allerdings kein Lehrbuch, die knappe Darstellung erlaubt wenig Erörterungen. Für das Verständnis vieler Sachverhalte ist man sicher auf ein Lehrbuch angewiesen. Als Nachschlagewerk, als Begleiter für die Vorlesung oder als effiziente Lernhilfe kurz vor der Prüfung ist der „kleine Schmidt" aber durchaus empfehlenswert.
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2001 Endoskop
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Silbernagl /
Despopoulus
"Taschenatlas der Physiologie"
5. Auflage,
Thieme Verlag, ca. 436 S.,
€ 23,50
ISBN: 3135677052
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Dieser Taschenatlas aus der bekannten Thieme-Reihe ist ein guter Mitstreiter für Klausuren und das mündliche Physikum gleichermassen. Trotz, dass er weniger umfangreich als verschiedene grosse Lehrbücher der Physiologie wie zum Beispiel das Lehrbuch von Herrn Silbernagel ist, schneidet er dem gegenüber besser ab. In diesem Taschenatlas wird trotzdem ins Detail gegangen, sodass man die physiologischen Vorgänge sehr gut verstehen kann und man in der Prüfung alles intus hat, was nötig ist, aber sich nicht unnötig dicke Wälzer durcharbeiten muss - kompakt und komplett könnte man sagen.
Weiterhin sind die vielen farbigen Abbildungen (wie gehabt - einer Seite Text ist eine Seite mit Abbildungen/Diagrammen gegenübergestellt) sehr hilfreich, da sie sich gut einprägen und durch manchmal ungewohnte Perspektiven das Verständnis fördern. Die Pathophysiologie wurde etwas gekürzt, davon existiert jetzt ein eigener Band in der Thieme-Reihe. Die Klinik wird aber nicht vollständig beiseite gelassen, es existieren trotzdem noch viele Stellen im Buch, wegen denen man das Buch auch nach dem Physikum behält, zum Beispiel EKG- Darstellungen. Obwohl es eigentlich mehr für den vorklinischen Abschnitt konzipiert ist, bietet es auch noch eine gute Wiederholungsgrundlage (z.B. in der Pharmakologie) für die Klinik.
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2001 Endoskop
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Hick
"Kurzlehrbuch Physiologie"
3. Auflage,
Urban & Fischer Verlag, ca. 464 S.,
€ 24,95
ISBN: 3437418904
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Dieses Lehrbuch spaltet bekanntermaßen die Gemüter! Kurz, direkt, zugänglich
- und: alles
wissenswerte Wissen ist enthalten. Dies ist meine Meinung! Der Hick ist klar
gegliedert, handelt
kurz, übersichtlich und ohne große Ausweitungen die Themen ab. Zur
Vorbereitung auf die
Klausuren und die Praktika findet man sich mit dem Hick und dem Silbernagl
Physioatlas bestens
zurecht. Viele der Professoren meinen, der Hick sei unzureichend und zu kurz
eben. Vielleicht ist
dies auch gerade die Stärke dieses Buches, dass man die grundlegenden
Zusammenhänge klar
erklärt bekommt und gerade hierdurch der Materie näher kommt, als wenn man
zum gleichen
Thema doppelt soviel Seiten im bunten Schimdt/Thews liest.
Nicht viele Detailinformationen und viele bunte Bilder machen ein Lehrbuch
gut, sondern die Verständlichkeit und klare Gliederung und beides zieht
sich durch den Hick von der ersten zur letzten Zeile. Ich komme mit diesem
Buch bestens zurecht - und auch ich war anfangs sehr skeptisch, ob dies
zureicht; falls man wirklich das eine oder andere Zusatzwort sucht, dem
sei der Golenhofen empfohlen, doch an und für sich macht man mit dem Hick
nichts falsch.
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2002 Christoph Neumann
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Thews, Mutschler,
Vaupel
"Anatomie - Physiologie - Pathophysiologie des
Menschen"
5. Auflage,
Wissenschaftlicher Verlag, ca. 868 S.,
€ 65,40
ISBN: 3804716164
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Als ein vollwertiges Anatomiebuch sollte
man es nicht betrachten, sondern eher als ein besser gelungenes Physiologiebuch
als das Standardwerk an unserer Uni. Am Anfang jedes Kapitels wie Herz
oder Niere erfolgt eine Wiederholung der wichtigsten anatomischen, teilweise
auch histologischen Gegebenheiten des behandelten Stoffgebietes, mit denen
zwar keine Anatomietestat bestanden werden könnte, die aber die Grundlagen
zum Verständnis der Physiologie noch einmal gut auffrischt. Eben
diese ist gut verständlich dargestellt und mit phantastischen Graphiken
untermalt, die reichlich vertreten sind. Da auch Prof. Thews einer der
Autoren des Buches ist, deckt sich der Stoff mit unserem "Standardwerk",
doch ist es bei diesem Buch mehr gelungen dem Studenten einen Über-
und Durchblick nach dem ersten Lesen zu bewahren. Weiterhin gereicht die
Schriftgröße hier mehr zum Gefallen, da sie das Lesen auf Dauer
nicht so anstrengend macht. Die Erläuterungen zur Pathophysiologie
sind für den Lernstoff nicht so ausführlich notwendig, geben
aber einen interessanten Ausblick auf die Klinik. Alles in allem also
ist diese Werk also eine lohnenswerte Anschaffung und sollte trotz der
Kurzlehrbuchmentalität vieler Studis gelesen werden.
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2000 Endoskop
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